Hier werden in regelmäßigen Abständen aktuelle Informationen aus der Arbeitsmedizin zusammengestellt.
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Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
94/10 vom 20. Dezember 2010
Vorteil von Arbeitszeitflexibilisierung kann sich ins Gegenteil verkehren
Langes Arbeiten schadet Gesundheit und Sozialleben
Der Anteil von Beschäftigten, die über gesundheitliche Beschwerden klagen, nimmt mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu. Auch die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit wird durch steigendes Arbeitspensum eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Bei der Auswertung von vier unabhängigen Befragungen ließ sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Dauer der wöchentlich geleisteten Arbeitszeit und dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden nachweisen. Faktoren wie Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten und Arbeitsschwere wirken sich verstärkend aus.
Die Arbeitszeiten in Deutschland werden immer flexibler, immer häufiger wird im Schichtbetrieb, abends und nachts gearbeitet. Seit längerem vermuten Arbeitswissenschaftler einen Zusammenhang zwischen langen Arbeitszeiten und gesundheitlichen Beschwerden. Die BAuA führte deshalb eine systematische Untersuchung durch, die sich auf eine Stichprobe von über 50.000 Befragten stützt. Die jetzt veröffentlichte Studie zeigt beispielhaft den Zusammenhang zwischen der wöchentlichen Arbeitsdauer und drei gesundheitlichen Symptomen – Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden – auf. Zusammengefasst heißt das: Je länger die Arbeitszeit, desto häufiger treten gesundheitliche Beschwerden auf.
Zwei Untersuchungen aus Deutschland zeigen: Jeder zehnte Befragte in Teilzeit (weniger als 19 Wochenarbeitsstunden) klagt über Schlafstörungen, bei Beschäftigten in Vollzeit (zwischen 35 und 44 Wochenarbeitsstunden) ist es bereit jeder fünfte. Im Bereich der Beschäftigten mit deutlich überlangen Arbeitszeiten von mehr als 60 Stunden pro Woche leidet nach eigenen Angaben sogar etwa jeder vierte unter Schlafbeschwerden. Faktoren wie Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten, Arbeit an Wochenenden oder schlechte Planbarkeit der Arbeitszeit wirken sich noch verstärkend auf gesundheitliche Beeinträchtigungen aus.
Doch nicht nur das gesundheitliche Wohlbefinden hängt von der Dauer und Lage der Arbeitszeit ab. Auch die Einschätzung über das eigene Sozialleben wird von der Arbeitszeitgestaltung beeinflusst. In der Studie wurden die Auswirkungen der Arbeitsdauer auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auf Freizeitaktivitäten untersucht. Aus allen untersuchten Stichproben ging hervor, dass die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit eng mit der subjektiven Einschätzung von Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit sowie Familie zusammenhängt.
Besonders in den beiden untersuchten europäischen Umfragen wurde außerdem deutlich, dass die Arbeit zu sozial ungünstigen Zeiten wie an Wochenenden oder nachts ebenso wie Schichtarbeit eine Verschlechterung der Vereinbarkeit bewirken kann.
Daher ist es wenig überraschend, dass auch das Fazit zum Thema Arbeitszeit und Vereinbarkeit zu ähnlichen Ergebnissen kommt wie Arbeitszeit und Gesundheit. Mit langen Arbeitszeiten werden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch das Freizeitverhalten deutlich eingeschränkt. Auch eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, beispielsweise durch Gleitzeitmodelle, mildert die aufgezeigten negativen sozialen und gesundheitlichen Effekte langer Arbeitszeiten nur wenig ab.
Längere Arbeitszeiten erhöhen also das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigung und erschweren das Leben jenseits der Arbeit. Dass sich lange tägliche und wöchentliche Arbeitszeiten negativ auf das Unfallrisiko auswirken, ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Nimmt man nun die gesundheitlichen und psychischen Risiken von Verlängerungen der Arbeitszeit in die Diskussion um weitere Arbeitszeitverlängerungen mit auf, sollte nicht nur die wirtschaftliche Komponente berücksichtigt werden. Auch gesundheitliche und soziale Effekte müssen Beachtung finden. Denn auf längere Sicht könnten Arbeitszeitverlängerungen und -flexibilisierungen das Gegenteil dessen bewirken, weshalb sie eigentlich eingeführt wurden: höhere Lohnkosten durch steigende Krankenstände und sinkende Produktivität.
„Gesundheitliche und soziale Folgen langer Arbeitszeiten“; Dr. phil. Dipl.-Psych. Anna Wirtz; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2010; ISBN 978-3-88261-124-3; 267 Seiten; PDF-Datei.
Der Bericht kann auf der Internetseite der BAuA www.baua.de im Bereich Publikationen in der Rubrik Fachbeiträge kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Direkter Link: www.baua.de//de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd59.html
Mit Biomonitoring kann die innere Belastung des Menschen durch Gefahrstoffe erfasst werden. Dabei werden unter anderem Blut oder Urin auf Gefahrstoffe oder deren Abbauprodukte untersucht. Biomonitoring ist nach der Verordnung über die arbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV) Bestandteil arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen von Beschäftigten, die Gefahrstoffen ausgesetzt sind. Voraussetzung ist, dass anerkannte Analyseverfahren und Werte zur Beurteilung der Messergebnisse zur Verfügung stehen. Das Biomonitoring-Auskunftssystem der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erleichtert die Recherche nach anerkannten Analyseverfahren und Werten zur Beurteilung der Messergebnisse. Über die Eingabe von Substanzname oder CAS-Nummer kann nach Biomonitoring-Informationen zu mehr als 1000 Gefahrstoffen und Gefahrstoffgruppen gesucht werden. Dieses Faltblatt informiert über das Biomonitoring-Auskunftssystem der BAuA.
Kleine kostenlose Ergofibel
Deutschland Entwicklungsland in Sachen Ergonomie?
Obwohl zahlreiche Untersuchungen belegen, dass optimale ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz und in der Schule die Gesundheit und die Motivation fördern, hinkt Deutschland den skandinavischen Ländern hinterher.
Dabei wäre die Prävention im Bereich der Ergonomie mit wenigen Mitteln zu bewerkstelligen.
Die Diagnose „Rückenschmerz“ verursacht die häufigsten Fehlzeiten in den Betrieben. So standen 2008 laut Fehlzeitenreport 2009 die Rückenschmerzen an erster Stelle bei den AU-Fällen und den AU-Tagen.
Aus diesem Grund wurde eine kleine Ergofibel heraus gebracht, die für jeden verständlich wertvolles Wissen rund um unser Rückgrat vermittelt und nützliche Tipps aufführt.
Ein praktischer Ratgeber, der kostenfrei bezogen werden kann unter: s.roesgen@kesseboehmer.de
Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Pressemitteilung:
Besser arbeiten mit der richtigen Beleuchtung 29.09.2009
"Ohne Licht geht nichts. Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden, rückt die künstliche Beleuchtung in den Vordergrund. Ob in Büro, Labor oder Werkshalle - nur optimale Lichtverhältnisse können dazu beitragen, Unfälle zu verhüten. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. ..."
fileadmin/downloads/downloads_09/Beleuchtung.pdfHier können Sie den vollständigen Text downloaden (2 PDF-Seiten, 18 KB).
Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
Wenn das Postfach überläuft
Tipps zum Umgang mit der täglichen Informationsflut
21.07.2009
Das E-Mail-Postfach füllt sich mit immer neuen Nachrichten, das Telefon klingelt, die Teamsitzung steht an und der Vortrag muss bis morgen fertig werden. Im ganz normalen Büroalltag kann die tägliche Informationsflut schnell zu Stress werden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt deshalb Tipps für einen gesunden Umgang mit dem "Tyrannen", der im Postfach lauert. ...
fileadmin/downloads/downloads_09/E-Mail-Flut.pdfHier können Sie den vollständigen Text downloaden (2 PDF-Seiten, 27 KB).
Was Sie schon immer über Gefahrstoffe wissen wollten
Ein neuer Internet-Service des BGIA
Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
22.04.2009
„Mit Gefahrstoffen sicher umzugehen, setzt viel Wissen voraus. Eine umfassende Sammlung praktischer Hilfen und Fachinformationen zum Thema bietet deshalb das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) ab sofort im Internet an. Die Leitfäden, Broschüren, Datenbanken, Berichte und Betriebsanweisungen stammen von den Unfallversicherungsträgern und vom BGIA; sie richten sich an alle, die sich selbst oder andere vor Gefahrstoffbelastungen schützen wollen - am Arbeitsplatz und auch sonst. …“
Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
14/09 vom 16. März 2009
BAuA-Angebot liefert gefahrstoffbezogene Informationen
Auskunftssystem zu Biomonitoring online
Das neuentwickelte Auskunftssystem der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erleichtert Betriebsärzten und Arbeitsmedizinern die Durchführung von Biomonitoring. Beim Biomonitoring werden Blut oder Urin auf Gefahrstoffe oder deren Zwischenprodukte im Stoffwechsel (Metaboliten) untersucht.
Gemäß der Verordnung über die arbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV) gehört Biomonitoring zu den arbeitsmedizinischen Vorsorgeunterschungen von Beschäftigten, die Gefahrstoffen ausgesetzt sind. Dabei müssen jedoch anerkannte Analyseverfahren und Werte zur Beurteilung der Messergebnisse zur Verfügung stehen. Das neuentwickelte Biomonitoring-Auskunftssystem der BAuA liefert hierzu die nötigen Informationen. Mit einem Klick können die für einen bestimmten Gefahrstoff verfügbaren Untersuchungsparameter in biologischem Material, Analyseverfahren und Werte zur Beurteilung von Messergebnissen online abgefragt werden. Damit kann ein Arzt schnell abklären, ob für einen bestimmten Gefahrstoff ein arbeitsmedizinisches Biomonitoring grundsätzlich möglich ist.
Zurzeit lassen sich Biomonitoring-Informationen für über 1.000 Gefahrstoffe und Gefahrstoffgruppen im Auskunftssystem abrufen, das laufend aktualisiert und erweitert wird. Unter anderem enthält das System Analysemethoden und Biologische Arbeitsstofftoleranzwerte (BAT) der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Biologische Grenzwerte (BGW) der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 903 sowie Human-Biomonitoring-Werte (HBM) und Referenzwerte des Umweltbundesamtes.
Zwar soll das Auskunftssystem vor allem Betriebsärzte bei der Recherche unterstützen, dennoch ist es für jede interessierte Person frei zugänglich. Die Nutzung des Angebotes ist kostenlos und erfordert keine Registrierung oder Anmeldung. Das Biomonitoring-Auskunftssystem der BAuA befindet sich unter der Adresse www.baua.de/biomonitoring auf der BAuA-Homepage.
Aus der März-Ausgabe (18.03.2009) des Newsletters der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV):
Lernmodule für den Arbeitsschutz
"Neue interaktive Lernmodule der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik vermitteln Wissen zum Umgang mit Gabelstaplern und weiteren Themen wie z. B. Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, Büroarbeitsplätze, Gefahrstoffe, Lärmschutz, hochgelegene Arbeitsplätze und Persönliche Schutzausrüstungen. In den nächsten zwei Jahren sollen weitere Lernmodule zu rund 40 Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes entstehen."
http://www.bgetf.de/htdocs/praev/praev_sicherheit-und-gesundheit-interaktiv.html
Gesetzliche Unfallversicherung: Warnung vor mangelhaften Feuerwehrstiefeln
Pressemitteilung vom 21.0.2009
In der baua: Aktuell 4/08 (Beilage in der letzten Praktischen Arbeitsmedizin) wurden Untersagungsverfügungen veröffentlicht.
Leitfaden: Konfliktlösung am Arbeitsplatz

Durch Klick auf die Abbildung können Sie den Leitfaden (29 PDF-Seiten, 540 KB) kostenlos downloaden.
Pressemeldung vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS) vom 19.11.2008:
Minister Karl-Josef Laumann: Beim Mobbing gibt es nur Verlierer!
"Mobbing ist unanständig und unakzeptabel, denn Mobbing kann die Betroffenen krank machen. Es ist aber auch unwirtschaftlich, denn ungelöste Konflikte belasten das Betriebsklima und kosten viel Energie, Zeit und Geld. Beim Mobbing am Arbeitsplatz gibt es nur Verlierer!" ...
Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 66/08 vom 11. Dezember 2008
Information zu Tonerstäuben am Arbeitsplatz veröffentlicht
Risiko für Erkrankungen durch Tonerstaub geklärt
"Die Medien greifen immer wieder mögliche Gefährdungen von Beschäftigten im Büro durch Tonerstäube aus Laserdruckern und Kopierern auf. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat jetzt eine Abschätzung des Krebsrisikos durch Tonerstäube vorgenommen und auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Abschätzung beruht auf den bislang bekannten Belastungsdaten. Danach besteht für Beschäftigte im Büro kein Anlass zur Besorgnis. Dies gilt auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recyclingbetrieben, wenn die Staubbelastung durch geeignete Maßnahmen gering gehalten wird." ...
fileadmin/downloads/downloads_08/Tonerstaub.pdfhier können Sie den vollständigen Text downloaden (1 PDF-Seite, 56 KB)

Betriebssport wirkt sich nachgewiesenermaßen positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus. (Foto: BKK Bundesverband)
Ansprechpartner:
DGUV - Pressestelle
Mittelstraße 51
10117 Berlin-Mitte
Tel.: 030 28 87 63 768
E-Mail schreiben
Pressesprecher: Gregor Doepke
Stv. Pressesprecher: Stefan Boltz
Team der Pressestelle
Betriebliche Gesundheitsförderung wirkt
- Studie zeigt, was am besten wirkt
30.04.2008
"Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention halten Beschäftigte gesund und zahlen sich für Unternehmen aus. Manche liebgewordene Präventionsmaßnahme geht allerdings ins Leere, denn eine positive Wirkung lässt sich nicht immer nachweisen. Zu diesem Schluss kommt die Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) aufgrund einer umfassenden wissenschaftlichen Literaturstudie." ...
Vollständiger Text
Quelle: IGA. (30.04.2008): Betriebliche Gesundheitsförderung wirkt - Studie zeigt, was am besten wirkt. www.iga-info.de. (18.05.2008).
Fit im Job: Mehr Bewegung - weniger Kalorien
Was kann man bei der Büroarbeit für sein Wohlbefinden und die Gesundheit tun? Diese Frage beantwortet die VBG in dem Online-Beitrag "Fit im Job: Mehr Bewegung - weniger Kalorien". Weitere Tipps liefern die Download-Faltblätter "Fit und produktiv - ein gutes Gefühl" und "Gymnastik im Büro".
fileadmin/downloads/downloads_08/vbg_fit_sein.pdf
2 PDF-Seiten, 276 KB
Quelle: VBG (07.05.2008): Fit im Job: Mehr Bewegung - weniger Kalorien. www.praevention-online.de. (11.05.2008).
Neue gemeinsame Pressemitteilung von DGUV/BKK-BV/AOK-BV/AEV:
31.01.2008 IGA-Barometer:
Fehlzeiten machen nur einen kleinen Teil der Krankheitskosten in Unternehmen aus
– betriebliche Gesundheitsförderung steigert Produktivität von Kranken und Gesunden
"Arbeitgeber sollten sich mit einem niedrigen Krankenstand nicht zufrieden geben. Darauf deuten Ergebnisse des IGA-Barometers 2007 hin, einer repräsentativen Telefonbefragung der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) unter 2.000 Beschäftigten. Danach machen Fehlzeiten nur einen Teil der krankheitsbedingten Produktivitätsverluste aus. Denn viele Arbeitnehmer gehen auch dann zur Arbeit, wenn sie krank sind, sehen sich aber in ihrer Leistung eingeschränkt. Ein niedriger Krankenstand könne Unternehmen daher in falscher Sicherheit wiegen, so Präventionsexperten der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung. Sie empfehlen, die Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung auch bei geringen Fehlzeiten auszubauen, da deren Wirksamkeit nachgewiesen und die Akzeptanz bei Mitarbeitern – ein weiteres Ergebnis des IGA-Barometers – sehr hoch sei." ...
Vollständiger Text:
fileadmin/downloads/downloads_08/BGF_IGA_08-01-31.pdf3 PDF-Seiten, 51 KB
Siehe auch:
BsAfB-Initiative "Betriebliche Gesundheitsförderung für alle"
(3 PDF-Seiten, 4 MB)
Arbeitsentwurf für eine Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge
Stand: 12. Juli 2007 38 PDF-Dateien, 1,7 MB
In der Online-Ausgabe der Zeitschrift "gute Arbeit" wurde in der Dezemberausgabe 2007 der Arbeitsentwurf veröffentlicht.
"Mit der neuen Online-Plattform "Zwischenfall, Notfall, Katastrophe" unterstützt die Verwaltungs-BG (VBG) Unternehmen und Institutionen bei der betrieblichen Sicherheits- und Notfallorganisation. Mit Praxishilfen, Checklisten, Organisationshilfen und einer Übersicht mit Ansprechpartnern für die Bereiche Katastrophenschutz, Brandschutz, Gebäudesicherung und Gefährdung durch Krankheitserreger können sie prüfen, ob und in welchem Maße sie ihr Unternehmen zum Beispiel gegen Sabotage, Terrorakte und Naturereignisse schützen sollten und wie sie dies tun können."
Quelle: Rundbrief des Werkarztzentrum Rietberg e.V. von Dr. med. Paul Nitzsche, 20.12.2007
"Risikomanagement - Risikokommunikation" war eines der 13 Themen auf dem 4. bundesweiten Betriebsärztetag am 8. und 9. März 2008.
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesarbeitsministeriums, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sowie des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (Vorsitzland: Brandenburg).
Mehr Prävention in der Arbeitswelt – Arbeitsminister verabreden gemeinsame Arbeitsschutzziele von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern
16.11.2007
Die Arbeits- und Sozialminister der Länder haben auf ihrer 84. Konferenz (ASMK) in Berlin erstmals nationale Arbeitsschutzziele für den Zeitraum 2008 bis 2012 beschlossen…
Bei der Umsetzung dieser Ziele soll der zunehmend von Arbeitnehmern beklagte Einfluss psychischer Fehlbelastungen berücksichtigt werden, zum Beispiel durch Termin- und Leistungsdruck. Der Fokus wird auf eine systematische Wahrnehmung des Arbeitsschutzes unter Einbeziehung der Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben gelegt. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind ein sozialpolitisches und wirtschaftliches Gebot, betonte die ASMK. Angesichts der drängenden demografischen Probleme sei Arbeitsschutz eine wichtige Voraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit. 74 Prozent der Beschäftigten halten laut einer Befragung der Initiative für eine Neue Qualität der Arbeit (INQA) Sicherheit und Gesundheitsschutz für einen wichtigen Aspekt guter Arbeit. Zugleich identifizieren sich Beschäftigte bei guten Arbeitsbedingungen in besonderer Weise mit ihrer Arbeit. Sie sind dann motiviert, innovativ und leistungsbereit und tragen so in besonderer Weise zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft bei…
Vollständiger Text
Informationen zum neuen Chemikalienrecht online
REACH steht für Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals).
Von Seiten der Industrie treten insbesondere Fragen zur Behandlung von Polymeren, Naturstoffen und Zwischenprodukten auf. Zudem sollen unter REACH Stoffdaten gemeinsam genutzt werden. Auch der Übergang der Richtlinie 67/548/EWG zur REACH-Verordnung wirft Fragen bei den Betroffenen auf.
Antworten finden Sie unter unter www.reach-helpdesk.de. Hier werden Inhalte und Zielsetzungen der REACH-Implementierungs-Projekte RIP 3.1 und RIP 3.10 vorgestellt.
Die RIP-Leitfäden befinden sich in englischer Fassung unter http://ec.europa.eu/echa/home_en.htmlECHA (Europäische Chemikalienagentur) beziehungsweise unter http://ecb.jrc.ec.europa.eu/reach/rip/ (European Chemicals Bureau) im Internet.
Quelle: Pressemitteilung der BAuA 66/07 vom 19. Oktober 2007
Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten
Das Robert Koch-Institut stellt eine umfangreiche Aufstellung von möglichen Reiseinfektionen zur Verfügung. Die PDF-Datei umfasst 180 DIN A4-Seiten und entspricht bei den dargestellten Erkrankungen der Ausführlichkeit eines Fachbuchs über Reise- und Tropenmedizin. Der kostenlose Download ist über folgenden Link möglich:
180 PDF-Seiten, 4,14 MB
Herausforderung Demografie
Von „SilverLinern“ lernen - BEST PRACTICE Forum „Herausforderung Demografie – Neue Wege bei der AUDI AG“
"Nach Prognosen des Statistischen Bundesamts wird im Jahr 2020 mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer älter als 50 Jahre sein. Diese Entwicklung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Doch wie gehen diese damit um?" ...
Themen des Artikels:
- Demografischer Wandel als Chance
- Lebensbegleitendes Lernen
- Gesundheitsmanagement
fileadmin/downloads/downloads_07/Nachbericht_BEST_PRACTICE_Forum.pdf3 PDF-Seiten, 234 KB
Quelle: Best Practice
Ergonomie von Notebooks
- "Notebooks benötigen am festen Arbeitsplatz eine getrennte frei aufstellbare Tastatur.
- Bei kleinen LCD-Anzeigen von Notebooks ist ebenfalls ein getrennt aufstellbarer großer Bildschirm notwendig, um Fehlhaltungen vorzubeugen.
- Gute Notebookständer haben eine flexible Höheneinstellung und ermöglichen eine optimale Körper- und Kopfhaltung zum Bildschirm.
- Notebook-Tastaturen mit einem ausreichenden Abstand der Tastenmitten lassen sich fehlerfrei bedienen.
- Schwergewichtige Notebooks gehören in einen Trolley oder Rucksack, das schont Schulter und Rücken."
Autoren: Dr. Peter Martin, Claudia Döbele-Martin