Qualitätszirkel Betriebliches Gesundheitsmanagement
Das Zukunftsthema BGM soll nach Auffassung des BsAfB-Vorstandes verstärkt in das Bewusstsein der Mitglieder gerückt werden. Aktivitäten an den unterschiedlichsten Orten sollen durch die Verbandsarbeit unterstützt werden. Die BsAfB-Mitglieder, die sich ohnehin in arbeitsmedizinischen Qualitätszirkeln zusammenfinden, sollen ermuntert werden, das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu einem ihrer Kernthemen zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen, die sich in besonderem Maße mit BGM und BGF auseinander gesetzt haben, werden in der Betriebsarztsuche hervorgehoben gekennzeichnet: „Qualitätszirkel Betriebliches Gesundheitsmanagement“.
Für diese Kennzeichnung bzw. Hervorhebung muss die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt regelmäßig einen von einer Ärztekammer mit CME-Punkten zertifizierten Qualitätszirkel mit dem obigen Thema besuchen. Es kann auf bestehende Qualitätszirkel zurückgegriffen oder es können QZ unbürokratisch in den einzelnen Bundesländern gegründet werden. Die Nachfrage ist seit der Vorstellung dieses Fortbildungskonzepts auf dem 3. bundesweiten Betriebsärztetag hoch. Kontaktadresse für weitere Informationen ist die BsAfB-Geschäftsstelle.
Als Tools für die kardiovaskuläre Risikointervention stehen den Mitgliedern der Qualitätszirkel „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ Flyer zu diesem Thema für Führungskräfte und Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen und Flyer für Mitarbeiter zur Verfügung. Der PROCAM-Rechner wurde den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Software CARRISMA®[1], die gleich mehrere Risikoscores errechnet, können BsAfB-Mitglieder zu Sonderkonditionen erwerben. Für größere Betriebe kann auch auf ein Handbuch für Betriebliches Gesundheitsmanagement zurückgegriffen werden. Umfangreiche Informationen zur betrieblichen Wiedereingliederung werden in den Qualitätszirkeln moderiert. Die Mitglieder der Qualitätszirkel können auf ein Intranet zugreifen und tauschen sich auch durch E-Mails aus.
[1] „Entwickelt wurde CARRISMA von einem wissenschaftlichen Team um Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Chefarzt am Herz-Zentrum, Bad Krozingen, Abt. Klinische Kardiologie II, als Computer-Software speziell für den Einsatz in der Patientenberatung.“ Quelle: (30.06.2005): CARRISMA - innovatives KHK-Risikomanagement für die Praxis. www.astellas.de/de-408.htm. (12.11.2007). Infos über Bezugsquellen erhalten Sie von der BsAfB-Geschäftsstelle: info@bsafb.de oder 0800 101 61 87.